Großeinsatz

Mann war mit Machete und Axt bewaffnet

Die Polizei hat den Mann, der sich in einer Wohnung verschanzt hatte, am späten Nachmittag festgenommen. Symbolbild: Archiv

Die Polizei hat den Mann, der sich in einer Wohnung verschanzt hatte, am späten Nachmittag festgenommen. Symbolbild: Archiv

Von Carmen Leonhard

Nach dem Großeinsatz in Wilhelmshaven gab die Polizei am frühen Donnerstagabend weitere Details bekannt: Demnach war der Mann, der sich in seiner Wohnung verschanzt hatte, mit einer Axt und einer Machete bewaffnet.

Wilhelmshaven - Nach dem Großeinsatz in der Wilhelmshavener Innenstadt hat die Polizei am frühen Donnerstagabend weitere Details mitgeteilt. Demnach handelte es sich bei dem Mann, der sich in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Paul-Hug-Straße verschanzt hatte, um einen 40-Jährigen. Der Mann war wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte zu einer Geldstrafe verurteilt worden war. Diese Strafe hatte der Mann nicht gezahlt. Deswegen sollte er ersatzweise eine Freiheitsstrafe antreten.

Bei der Vollstreckung dieses Haftbefehls stießen die Beamten am Donnerstagmittag auf Widerstand. Der 40-Jährige bedrohte die Polizisten und verschanzte sich allein in der Wohnung. Die Beamten gingen davon aus, dass der Mann Waffen bei sich hatte.

SEK nahm Mann unverletzt fest

Die Bewohner des Hauses, die zu der Zeit vor Ort waren, wurden evakuiert. Der Einsatzort wurde weiträumig abgesperrt. Verkehrsteilnehmer wurden aufgerufen, den Bereich zu umfahren.

Spezialeinsatzkräfte wurden hinzugezogen. Ihnen gelang es, den Mann am späten Nachmittag unverletzt in seiner Wohnung festzunehmen. Wie dem Polizeibericht zu entnehmen ist, hatte der 40-Jährige tatsächlich Waffen in seiner Wohnung - eine Machete und eine Axt.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

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